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Mit O-Tönen kann man auch kleine Beiträge oder Podcasts prima aufpeppen. Doch woher nehmen, wenn nicht selbst aufgenommen? Ein gute Quelle dafür ist YouTube. Von Musik über Politik bis hin zum Zeitgeschehen findet man reichlich Beiträge, Sendungen aller Kanäle bis hin zu Ausschnitten von Filmen. Ein kleines Tools hilft dabei enorm: der 4KVideoDownloader. Damit kann man nicht nur Videos von YouTube herunter landen, sondern auch gleich nur das Audio extrahieren. YT-URL kopieren, den Link einfügen und “Extract Audio” wählen, die MP3-Datei entsprechend ablegen. Die Limitierungen in der freien Version sind für gelegentliche O-Töne eigentlich kein Problem. Wer zieht sich schon mehr als 20 O-Töne pro Tag.

Bitte beachten, das nach der letzten Novellierung des Urheberrechtsgesetzes (UrhG) nur noch Ausschnitte bis zu 15 Sekunden ohne Rechtsverletzung verwendet werden dürfen!

Leider sind die Lautheiten der Quellen sehr unterschiedlich. Ein hilfreiches Tool, wenn man nicht Adobe Audition mit Onboard-Tools verwendet, ist das Youlean-Loudness-VST-Plugin. So klappt das auch mit den O-Tönen.

So fing es an

Am 1. Januar 2013, direkt nach meiner journalistischen Ausbildung, kam ich irgendwie zum Radio. Meine erste Aufgabe war eine Serie von Beiträgen über Progressive Rock und Jazz Rock. Dauer zwei Stunden. In trügerischer Sicherheit machte ich mir Stichwortlisten und moderierte frei. Nun sind diese beiden Musikstile nicht gerade unterkomplex, dazu ging es nicht nur um historische Angaben, sondern auch um Musiktheorie und Stilistik. Die Ergebnisse waren wenig optimal. Details und komplizierte Zusammenhänge kamen zu kurz, ich verhaspelte mich oft, kam ins Straucheln oder ins Ungefähre. Ich ging dann den sicheren Weg, wie ich heute weiß, wie fast jeder in solchen Themen. Schrieb die Texte vor, las sie ab, mischte Text, Musik, Opener und Jingles, fertig war der erste fehlerfreie Beitrag. Es folgten weitere, heute produziere ich Beiträge für Musik-  und Zeitgeschichte, eine beschwerliche Lernkurve liegt hinter mir.


Und weiter …

Vor schon längerer Zeit hatte ich mich mit dem Thema »Schreiben fürs Sprechen« beschäftigt. Nach reichlichem Quellenstudium, zahllosen Beiträgen im Netz und mit so einigen Büchern. Während man in dem Fall, dass man seine Texte für einen Beitrag selbst schreibt, die Sache noch weitgehend in der Hand hat, sieht die Sache ganz anders aus, wenn man fremde Texte einsprechen soll. Die sind nämlich in fast allen Fällen eben nicht fürs Sprechen gedacht. Es ist dann nicht die Ausnahme, dass solche Texte kaum ordentlich zu sprechen sind. Weil sie eben als Pressemeldungen oder sonstige Zwecke verfasst wurden. Wie nun an diese Herausforderungen heran gehen? Damit bin ich nun seit einiger Zeit konfrontiert, allmählich schält sich jedoch auch für diese Fälle eine Art Workflow heraus.


Und weiter …